Der große Traum

Und da bin ich auch schon wieder, eure Kulturtechnikerin vom Dienst. 

Hab ich euch eigentlich schon von meinem größten Traum erzählt? Nein natürlich nicht, denn bei erst 2 Blog-beiträgen wüsste ich das ja noch. Also ich habe schon seit Ewigkeiten den Traum ein eigenes Kino zu eröffnen. Dabei will ich nicht zu irgendeiner riesigen Kette gehören, der es nur um Profit geht, sondern will viel mehr mein eigenes kleines Kino eröffnen. Dann muss ich nämlich auch nicht jeden dämlichen Hollywood-Streifen spielen, sondern kann selbst die Filme aussuchen die gezeigt werden. Und das würde dann ganz anders aussehen, als in den großen Kinos. So liebe ich ja Filme aus den 20er-60er Jahren. Damals war es noch was besonderes überhaupt ins Kino zu sehen und etwas auf Leinwand zu sehen. Da die technischen und auch finanziellen Mittel sehr begrenzt waren, konzentrierte man sich noch mehr auf die Handlung und versuchte wirklich eine Botschaft herüber zu bringen. Außerdem finde ich auch das schwarz-weiße an diesen Filmen sehr reizvoll, da dies ihnen einen besondern Flair verleiht.

Doch ich würde nicht nur Filme aus dieser Zeit bringen, auch wenn diese einen beachtlichen Anteil ausmachen würden. Ebenso würde meine Konzentration auf Filme aus der heutigen Zeit fallen, die sich eben mit der Zeit von damals beschäftigen. Und auch sonst gibt es ja heute noch den ein oder anderen Film, der wirklich gut ist und das Zeug zum langlebigen Klassiker hat. Dabei denke ich ganz speziell an einige Tarantino oder Woody Allen Filme, die auch heute noch aus der Reihe fallen und gerade deswegen so interessant sind. Natürlich ist mir klar, dass ich damit nicht die riesigen Geschäfte machen würde, doch wie auch jetzt würde es mir völlig genügen wenn ich mich damit über Wasser halten und keine Schulden machen würde.

1 Kommentar 18.7.12 22:43, kommentieren

Werbung


Was ist eigentlich Bildung?

Hier bin ich wieder! Schön, dass ihr noch da seid!

Ich bin ja letztens bei meinen Werdegang stehen geblieben. Wobei es da vor allem um meine Bildung ging. Interessant wäre es da natürlich mit eingien drüber zu diskutieren, ob sie der Meinung sind, dass ich überhaupt eine Bildung bekommen habe? Denn immerhin habe ich nie eine Schule besucht. Trotzdem würde ich behaupten, dass ich gebildet bin, denn ich wurde von meinen Eltern unterrichtet und weiß auch ne Menge. Doch bei der Diskussion würde auch noch dazu kommen, dass man sich streiten kann was überhaupt elementar bedeutsam für die Bildung ist. Viele sind ja der Ansicht, dass gerade die Kulturtechniken, dass Ausschlaggebende überhaupt sind, doch diese sind abgesehen von der Rechtschreibung und den kleinen Grundrechenarten gerade einmal rudimentär bei mir vorhanden. 

Doch was ist das eigentlich für ein blödes Wort "Kulturtechniken"? Ich meine wenn wir über die Kultur reden geht es doch auch um künstleriche Aspekte und Produkte. Selten reden wir doch davon, was die Griechen für eine besondere Kultur gehabt haben und denken dann dabei als erstes an die Zahlen oder die richtige Grammatik, sondern viel mehr an erstaunliche architektonische Meisterleistungen und besondere Gedichte und Werke. Doch auch im Bereich Mathe hatten gerade die Griechen ihre Finger im Spiel, immerhin ist auch mir der Satz des Phytagoras ein Begriff und kommt sicherlich nicht aus Südafrika.

Um jedoch ein Fazit zu ziehen sei gesagt, dass ich mich durchaus gebildet fühle und auf jeden Fall mit dem zufrieden bin was ich erreicht habe. Jedoch ist mir auch klar, dass ich wohl nie einen richtigen anderen Job finden werde, da man in Deutschland damit einfach keine Chancen hat, weswegen ich meine künstlerische Muse nicht verlieren darf.

1 Kommentar 12.7.12 11:42, kommentieren

Lilly und ihre Kunst

Hallo liebe Internetgemeinde!

Hier meldet sich nun die gute alte Lilly zu Wort. Ich bin 25 Jahre alt und arbeite als Künstlerin. Dabei bin ich jedoch freischaffend, arbeite also für keinen festen Arbeitgeber oder so. Viel mehr entwerf und gestalte ich etwas und versuch es dann hier und da mal zu verkaufen. Dadurch bin ich jetzt nicht unglaublich reich, kann mich aber ganz gut übers Wasser halten, sodass ich keine Existenzängste haben muss. Damit bin ich wirklich zufrieden, denn wenn man in meinem Leben hier so auf meine Vergangenheit zurückblickt, dann war es nicht immer selbstverständlich.

Immerhin haben mich meine Eltern ziemlich individuell erzogen. So war ich nie in einer richtigen Schule, sondern wurde privat unterrichtet. Aber um gottes willen nicht von einem Privatlehrer oder so, dafür hätte meinen Eltern definitiv das Geld und auch das Interesse gefehlt. Sie haben mich ganz einfach unterrichtet und mir das beigebracht, was aus ihren Augen für einen Menschen wichtig ist. Da kann ich mich glücklich schätzen, dass sie Deutsch und Mathe als wichtig ansahen, sodass ich in beiden Bereichen zumindest mit Grundkenntnissen ausgestattet bin und mich in der Welt zurecht finde. An theoretischen Fächern war es das dann aber auch schon fast, da sie sich vorrangig auf handlungsorientierte Dinge konzentrierten. So bastelten, werkten, formten und bauten wir sehr viel und daher bin ich heute auch technisch ziemlich begabt. Dabei ist es egal, ob ein Motor repariert oder eine Hose umgenäht werden soll, ich kann das. Und hinzu kommt, dass ich auch noch eine künstlerische Ader vermittelt bekommen habe, sodass ich eben damit mein Geld verdiene und mich dabei völlig frei entfalten kann. Dies mögen einige von euch jetzt sicherlich mit einem kritischen Auge sehen, ich bin jedoch sehr zufrieden damit.

3.7.12 17:28, kommentieren